Kolumne von Dagmar Böcker-Schüttken (Quelle Cube):

Der neue Trend vom maritimen Lebensstil

Traditionsreich und zukunftsstark: Der Düsseldorfer Medienhafen blickt auf eine lange Geschichte zurück und kann sich seit ein paar Jahren über eine stark aufwertende Veränderung freuen. Mehr und mehr wird er zum Aushängeschild der Landeshauptstadt und zu einer beliebten Adresse für alle, die großen Wert auf gehobenes Wohnen legen. Begonnen hat diese Entwicklung 1989, als die Umgestaltung des denkmalgeschützten alten Handelshafens in Angriff genommen wurde. Architekten wie Alsop, Priolo, Jahn oder RKW Rhode Kellermann Wawrowsky errichteten hier Bauwerke, die das Hafengebiet prägen. Mit den Zwillingstürmen des Hyatt Regency Hotels entstand 2010 ein weiteres architektonisches Highlight. Keine Frage, der Medienhafen ist ein gelungenes Beispiel für eine zukunftsweisende Stadtplanung: So modern wie nie lockt er Architektur-Fans und Liebhaber des maritimem Lebensstils aus der ganzen Welt in die trendige Rheinmetropole.

Dabei ist die Entwicklung des Medienhafens noch lange nicht abgeschlossen. Lange Zeit war zum Beispiel ein neuer Zuwachs für Düsseldorfs Skyline im Gespräch. So sollte neben dem Rheinturm auf einem rund 3.000 m2 großen Grundstück ein neues Wohnprojekt entstehen. Doch die Entscheidung über die Grundstücksnutzung steht noch aus. Dabei wäre die Nachfrage sicher groß. Schließlich werden Wohnprojekte in Wasserlagen immer beliebter, was nicht zuletzt auch die positive Entwicklung des Hamburger Hafengebietes zeigt. Der Blick aufs Wasser vom Wohnzimmerfenster aus steht für eine besondere Lebensqualität und assoziiert positive Gefühle. Weite, Freiheit, Entspannung sind die Schlagworte, die mit Wasser in Verbindung gebracht werden. Und das bedeutet letztendlich: Wer am Wasser wohnt, hat die Erholung gleich vor der Haustüre. Insofern trifft die Schaffung von Wohnraum am Wasser den Nerv der Zeit – und man darf gespannt sein, wie die Entwicklung in Düsseldorf aussehen wird. Genügend Potential ist jedenfalls vorhanden.

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